FDP.Die Liberalen
Pfäffikon
Ortspartei Pfäffikon
18.09.2017

Nein zu Ferienregelung für Verwaltungsangestellte

Nachdem der Vorstand der FDP Pfäffikon den Gemeinderat in einem offenen Brief dazu aufgefordert hatte, das für die bevorstehende Gemeindeversammlung traktandierte Geschäft zurückzuziehen, empfiehlt die Partei die Einführung der zusätzlichen Ferienwoche abzulehnen. Sie bemängelt die mangelnde Transparenz im Antrag des Gemeinderats und streicht hervor, dass die Gemeinde ihren Angestellten ein durchaus attraktives Gesamtpaket bestehend u.a. aus zusätzlichen Ferientagen, Besoldung und Sozialbeiträgen entrichtet. Grundsätzlich ist eine 5. Ferienwoche im Alter 21 bis 59 durchaus diskutabel, weitergehende über die heutige Ferienregelung hinausgehende Ferientage sind der Partei aber zu weitgehend.

Der Antrag zur Neugestaltung der Seestrasse wird von der FDP einstimmig zur Annahme empfohlen. Das heute vorliegende Projekt entspricht weitgehend den von der FDP bereits vor einigen Jahren formulierten Zielen zur Neugestaltung der Seestrasse. Bei einer Ablehnung des Projekts müsste die Seestrasse zudem mit vermutlich gleichen Kosten bei Erneuerung der Werkleitungen wieder im bestehenden Rahmen aufgebaut werden. Mit dem vorliegenden Gestaltungsprojekt wird die Strasse dagegen für die Bevölkerung, Anwohner und Gewerbe attraktiver ausgebaut. Ebenfalls befürwortet wird der Bau eines Brunnens im südlichen Teil der Strasse. Die Pflästerung mit Schweizer Quarzsandsteinen empfiehlt die FDP jedoch zur Ablehnung.

Die Revision der Zweckverbandstatuten des Sozialdienstes Zweckverband Bezirk Pfäffikon sowie die Bauabrechnung des Dorfsaals und des Saal „Kultur im Rex“ im Chesselhus werden von FDP zur Annahme empfohlen.

Der Kreditbetrag für die Sanierung und den Umbau des Schulhauses Pfaffberg gab insbesondere aufgrund der Höhe des Kredits zu Diskussionen Anlass. Die Partei wundert sich einmal mehr, wie bei den vorangehenden Abstimmungen für andere Schulbauten, dass die Investitionssumme wieder markant über den anfänglichen Schätzungen liegt. Da die Stimmberechtigten aber schon früher zur Schulraumplanung u.a. mit Bewilligung des provisorischen Schulhauses Sandgrueb ja gesagt haben, muss diese Vorlage bejaht werden. Der Zusatzkredit für die Variante Öko wird von der FDP zur Ablehnung empfohlen. Mit der Basisvariante wird bereits rund 50% Energie eingespart im Vergleich zum heutigen Zustand. Das Flachdach und die damit verbesserte Isolation kann auch ohne grösseren Aufwand und Zusatzkosten zu einem späteren Zeitpunkt saniert werden. Die mit dem zusätzlichen Ausbau gemachten Energieeinsparungen sind zudem in einem schlechten Verhältnis zu den geplanten Investitionen.

Daniel Haldimann, Präsident
Viktor Knecht, Vizepräsident